Entspannungskurse

Entspannungskurse

Stress lass nach – Entspannung im Alltag

Entspannungskurse für mehr Gelassenheit im Alltag

Schlafstörungen, Spannungskopfschmerz, Herz-Kreislauf-Störungen und Magen-Darm-Beschwerden haben häufig ihre Ursache in einem Ungleichgewicht von Anspannung und Erholung.
In Stresssituationen beschleunigt sich der Kreislauf, das Herz schlägt schneller, der Blutdruck steigt und die Muskeln verspannen sich.
Entspannungstechniken, wie Progressive Muskelentspannung nach Jacobson oder Autogenes Training helfen im Alltag, körperliche und seelische Spannungen abzubauen und ermöglichen es, diesen Symptomen gezielt entgegenzuwirken und neue Energien zu schöpfen.

Autogenes Training

Autogenes Training ist eine Selbstentspannungsmethode. Durch das Üben bewusster muskulärer Entspannung und der damit verbundenen Gefäßentspannung mit darauf folgender verstärkter Durchblutung (Wärme) können wir unseres vegetatives (unwillkürliches) Nervensystem beeinflussen.
Im Mittelpunkt der Übungen stehen Wärme, Schwere, Ruhe und Atemimpulse. In den Entspannungskursen sind die einzelnen Bestandteile des Autogenen Trainings in Meditationsgeschichten oder Traumreisen – machmal auch in Märchen – integriert. Das regelmäßige Üben des autogenen Trainings wirkt sich ausgleichend auf den seelischen und körperlichen Bereich aus.
Ruhe und Gelassenheit selbst in schwierigen Situationen zu bewahren, wird dadurch möglich. Die persönliche Toleranzgrenze erweitert sich, die Sensibilität sich selber, aber auch anderen gegenüber nimmt zu. Es ist, als hätte der Mensch ein Schutzpolster um sich, das verhindert, das Probleme und Konflikte unnötig tief „unter die Haut“ gehen.
Autogenes Training ist eine Lebenshilfe. Ein Gegengewicht in Lebenssituationen, in denen das innere und äußere Gleichgewicht aus den Fugen zu geraten droht.
(Nach: „Else Müller: Auf der Silberlichtstraße des Mondes; Frankfurt am Main: Fischer, 1985. ISBN 978-3-596-23363-2“)

Progressive Muskelentspannung

Die Progressive Muskelentspannung wurde zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts von dem amerikanischen Arzt Edmund Jacobson (1885 – 1976) entwickelt. Motivation für die Entwicklung dieser Methode war für ihn die Untersuchung der Beziehung zwischen emotionalem Stress und den damit verbundenen körperlichen Reaktionen. Dies hatte er bei seinem Vater, einem Menschen mit ausgesprochen ruhiger Ausstrahlung, beobachten können, als dieser nach dem Verlust eines guten Freundes durch einen Hausbrand zunehmend nervöser und leichter erregbar wurde.
Die Progressive Muskelentspannung ist ein systematisches Muskelentspannungstraining. Durch die abwechselnde An- und Entspannung bestimmter Muskelpartien entwickelt sich ein neues Körperbewusstsein, so dass durch die frühzeitige Wahrnehmung von beginnenden Verspannungen aktiv mit Entspannung reagiert werden kann. Für eine erfolgreiche Anwendung soll der Übende in die Lage versetzt werden, sich eine Zeit lang auf bestimmte Muskeln und Muskelgruppen seines Körpers zu konzentrieren, um diese dann systematisch anspannen und lockern zu können. Überdies sollten die erlernten Fähigkeiten in regelmäßigen Sitzungen wiederholt und gefestigt werden. Die Progressive Muskelentspannung ist eine leicht erlernbare Methode, durch die eine körperlich-seelische Wohlspannung gefördert wird. Sie ist als Kurzentspannung in alltäglichen Situationen anwendbar und lässt sich wegen der raschen Wirksamkeit gut mit anderen Übungswegen kombinieren, beispielsweise mit Yoga oder Meditation, Autogenem Training und Achtsamkeitsübungen.
(Text nach „Progressive Muskelentspannung“ Akademie Gesundes Leben.)